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Ciudad del Este

Bereits in Rio ist mir Werbung für Ciudad del Este aufgefallen, vor allem hatte jemand eine tolle Tasche mit "Paraguay" Schriftzug. Und auf dem Weg nach Foz do Igaucu gab es überdimensionale Werbetafeln: Shopping in Paraguay. - Hier sehe ich dauernd Busse mit der Aufschrift: Ciudad - Foz. Also mache ich mich auf den Weg und weiss so gar nicht was ich erwarten soll. Den Bus muss ich bezahlen! Eine breite Strasse mit grünem Mittelstreifen führt zur Grenze, vorbei an ordentlichen Industriegebäuden. Der Bus wird immer voller, der Verkehr immer dichter bis es gänzlich zum Stillstand kommt. Adouana Brasiliero. Ich habe keinen Pass dabei, und ich sehe auch niemanden, nach Dokument zu greifen. Ganz langsam geht es vorwärts und am Zollgebäude gibt es eine separate Spur für diesen Bus. Der andere Verkehr scheint schon kontrolliert zu werden, die Autos stehen und man begibt sich selbst zur Abfertigung. Doch wir fahren so durch!!! Und erreichen die gigantische Brücke der Freundschafft über  den Parana  River. Die Fahrbahn ist dreispurig und an beiden Seiten sind Fussgängerwege - überdacht. Viele Menschen laufen über die Brücke und sind schneller wie der Bus. Es ist auch ein toller Ausblick von hier oben auf den vielarmigen Parana River. Da ich nicht weiss, was mich auf der anderen Seite erwartet, bleibe ich lieber im Bus. Auf der anderen Seite ist Paraguay. Ein ggrosses, überdachtes wuseliges Terminal. Beamten sehe ich keine, einige schwerbewaffnete Militärs stehen ziemlich gelangweilt da. Der Bus fährt unbehelligt weiter und ich bin ohne Papiere in Paraguay. Das ist wie in Deutschland - jeder kann kommen. In DE gibt es dafür sogar noch Geld, hier soll man aber Geld ausgeben.

Dazu gibt es glitzernde Hochhaustürme mit überdimensionalen Reklame Tafeln: Dior Nike, Samsung usw usw. Ich weiss gar nicht, wohin ich zuerst schauen soll, vor allem weil fliegende Strassenhändler mir sofort, Socken, Slips und Reklamezettel in die Hand drücken wollen. Die Strassen um diese glitzernden Hochhäuser sind nämlich ein Strassenmarkt wie in Asien. Beidseitig der Strasse  sind Buden, auf dem Mittelstreifen und auf jeder kleine freien Fläche hat sich ein Händler niedergelassen. Handtaschen, Schuhe, Decken, Angelgeräte, Strandutensilien und all der Krims Krams aus China.  Alle Händler preisen lautstark ihre Waren an und die fliegenden Händler halten mir ihre Sachen unter die Nase. Ein Gewimmel von Händler und Käufer. Wenn sich Käufer an einem Stand für etwas interessieren, ist sofort eine Menschentraube da.

Nachdem ich das Gewimmel ein Weile genossen habe besucht ich einen der Glaspaläste: Mona Lisa - ein Ambiente wie am Airport, endlose Glasvitrinen mit Dior, Hermes, Paco Rabanne und alles was es gibt. Alle gut gekühlt und die Verkäuferinnen wie aus dem Modejournal. Hier ist kein Gedränge  und kein Anpreisen. Wahrscheinlich bin ich auch nicht die Zielperson mit Sandalen und Dutt.

Nächster Palast: House of Tecnic: wie Saturn, nur gerammelt voll, wie draussen auf dem Strassenmarkt. Ich kommen nicht mal dazu, wenigstens auf Preise zu schauen. ,  Die Leute kaufen wie verrückt. 

Habe ich ein Tchibo Schild gesehen - in einem Glasgebäude "Less for Brands" ist Tchibo mit all den Sachen die wir kennen und mit deutscher Beschriftung. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus - sind das die Waren, die man zurückgibt oder  Storerückläufe? Die Preisschilder sind nachträglich mit Dollar geklebt. Ich verlasse diese deutsche Enklave um ein anderes Gebäude zu schauen. Dort ist es wie in einer Shopping Mal, es gibt eine Vielzahl von einzelnen Läden.. Ich mache den Versuch, eventuell ein Camera zu kaufen, hier weiss ich wenigstens, was es sein soll. Aber eine Nikon mit Voice Notice haben sie nicht.

Auch eine Ersatzhandtasche für die Reise finde ich nicht. Das Angebot ist so gross, jedoch spezielle Dinge findet man nur schwerlich. Und auch die chicke Tasche mit dem Schriftzug Paraguay sah ic nirgends. Auf dem Rückweg fiel mir auch wieder ein, es gibt hier freien Verkauf von Gras. Das hatte ich vergessen.

Nun zurück mit dem Bus war zwar nicht komfortabel aber an den beiden Grenzen genau so problemlos wie auf der Hinfahrt. Lediglich ein zivil gekleideter Beamte kam durch den Bus und hat sich die Tüten der Passagere zeigen lassen . Eine Abfertigung gab es nicht.

 

12.2.18 18:39
 


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